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Wussten Sie schon...


2010 08 21

Es geschehen noch kleine Wunder in der Schweiz

Lange galt: Die Schweiz hat keine Armee, die Schweiz ist eine Armee. Deshalb gehört die Schweizerische Landestopographie seit eh und je zum Militärdepartement.

Der Grund: Die Kartographen mussten ihre ausgezeichneten Karten im Interesse der Landesverteidigung fälschen. So waren die vier Militärflugplätze des Oberwallis lange Zeit nicht sichtbar.

Leider war das Kartenmaterial der Landestopographie bisher sehr teuer. Deshalb erstellten viele Private eigene Karten. Und auch Google mit seinen veralteten Luftaufnahmen aus dem Oberwallis immer wichtiger.

Jetzt gibt die Schweizerische Landestopographie auf dem Internet ihr Kartenmaterial für alle Interessierten weitgehend frei.

Der Grund: Die EU-Länder haben diesen Schritt zuerst vollzogen. Die Schweiz zieht nach. Dafür mit besserem Kartenmaterial.

Der Verlag Kümmerly und Frei mit seinen Wanderkarten muss sich neu erfinden. Sonst gehen viele der 40 Arbeitsplätze verloren. Neue Ideen und Produkte werden den Markt beleben.

Übrigens: Der Blick von oben auf Brig zweigt, wie zentral das Hotel Good Night Inn gelegen ist.


2010 08 19

Der Tod macht in vielen Walliser Gemeinden die Menschen gleicher. Jede und jeder wird auf dem Friedhof in der Reihenfolge ihres jeweiligen Todestages bestattet. Alle Holzkreuze sind gleich.

Nach in der Regel 30 Jahren wird das Grab aufgenommen und steht für das nächste Totenhemd bereit. Diese Gleichheit im Tod sparte knappen landwirtschaftlichen Boden in einem kargen Landstrich.

Eine Ausnahme machte die Gemeinde Raron für das Grab von Rainer Maria Rilke. Jetzt wurde das hölzerne Grabkreuz entwendet. Die Gemeinde muss es ersetzen.

Und die Polizei sucht nolens volens nach den Tätern.

Besuchen Sie einmal Raron. Wieder einmal. Es lohnt sich.


2010 08 06 

Nur 106 Kilometer von Brig findet sich die Ortschaft Ponte Brolla. Mit dem Zug und dem Auto dauert die Fahrt über Domodossola und durch das Centovalli je nur gut zwei Stunden. 10 Fussminuten vom Bahnhof entfernt treffen sich jedes Jahr die besten Klippenspringer der Schweiz und Europas zu ihren Meisterschaften. Die Waghalsigen springen von einer Höhe von 20 Metern in das saubere und klare Wasser der Maggia. Wer mehr wissen will, findet in der fachkundigen Neuen Zürcher Zeitung vom 6. August 2010 interessante Informationen. Wer mehr erfahren will, sollte den Abstecher ins Tessin machen. Und die Badehosen nicht vergessen.


 2010 07 17 

Der Ballenberg ist DAS Schweizer Heimatmuseum. Hier finden sich - keine 2 Stunden vom Hotel Good Night Inn entfernt - Original-Bauten aus der ganzen Schweiz. Gerettet durch Abbruch in der alten Heimat und Wiederaufbau in der neuen Heimat, dem Ballenberg.

Vom 7. Juli bis zum 21. August 2010 wird das Theaterstück: "Farinet der Falschmünzer" aufgeführt. Die Besucher sind begeistert. Und die NZZ baut in einem Artikel die Brücke zwischen Farinet - Stürm und Rappaz.

Der tote Farinet auf der Bühne des Berner Ballenberg. Der hungernde Rappaz im Berner Insel-Spital. Das Wallis macht es seinen Rebellen nicht leicht. Und umgekehrt. 


2010 07 16

Wer etwas von Solarenegie verstehen will, muss Photon abonniert haben...

 

 

Und weil dem so ist, berichtet Photon in ihrer Juli-Ausgabe 2010 über die neue Monte Rosa Hütte.

Wer mehr wissen will, findet auf dieser Homepage einen nicht ganz unkritischen Beitrag zu diesem kleinen Wunderwerk der Technik.

 


 


2010 07 11

Früher führte die Simplonstrasse zwischen Gondo und Domodossola mitten durch Varzo. Heute wird Varzo umfahren. In Varzo findet im hisorischen "Torre id Varzo" zwischen dem 16. Juli und dem 1. August 2010 die Ausstellung "MONTAGNA D'ORO" - DER BERG DES GOLDES" statt. Wer mehr wissen will, ruft am besten Rolf Gruber auf die Nummer 079 / 469 54 36 an. Er macht am 20. Juli 2010 ab 17.30 eine Frühung in deutscher Sprache.


2010 04 13

Alex Delaloye verdient in Ardon sein Geld als Physiotherapeut und Weinbauer. Als Hobby brennt er verdammt guten Whisky. Pro Jahr 8000 bis 9000 Flaschen. Seine 110 Liter Fässer kommen aus Spanien. Deren wiederverwendetes Holz aus einstigen Sherry-Fässern. 

An der Eurowhisky krönten die Juroren seinen Edelbrand zum „besten Whisky des Jahres 2003“. Die New York Times vermeldete: „Ein Walliser schlug alle Schotten.“. Diese schickten ihm zum Dank die Polizei ins Haus, um zu kontrollieren, ob in Ardon alles mit rechten Dingen zugeht. Alles Paletti.

Besuchen Sie die Homepage von Alex Delaloye. Und bei Gegenheit seine Brennerei. Ihn und seine "Copainrative" erreichen Sie unter der Nummer 079 / 312 31 41. Die Welschen mögen nicht nur Whisky sondern auch Wortspiele.


2010 03 26

Turin gehörte einst zum Königreich Sardinien und Piemont. Genau wie das nahe Savoyen samt dem Mont Blanc Massiv. Erst vor 150 Jahren wurde Savoyen definitiv Teil von Frankreich. Heute ist das einst stolze Savoyen, das auch immer wieder die Unabhängigkeit des Wallis bedrohte, nicht einmal mehr eine eigenständige Region Frankreichs. Mehr über die Geschichte unserer Nachbarn in der gestrigen NZZ.


2010 01 23

Nirgends in der Schweiz scheint die Sonne länger als im Oberwallis. Dies ist keine Erfindung, sondern neu wissenschaftlich erwiesen. Herausgefunden hat dies niemand anders als der international bekannte Wetterfrosch Jörg Kachelmann. Auf dem Kleinen Matterhorn schien die Sonne 2009 während nicht weniger als 2'543 Stunden. Das Oberwallis als die neue Sonnenstube der Schweiz.

Genau zwei Monate nach diesem Eintrag steckt(e) Jörg Kachelmann in argen Schwierigkeiten.


2009 12 14

Wie funktioniert unser Hirn? Die Wissenschaft macht in Sachen Hirnforschung riesige Fortschritte. Und trotzdem sind wir erst am Anfang eines langen Erkenntnisprozesses.

Daniel Albrecht wuchs auf der verkehrsfreien Fiescheralp auf. Keine halbe Stunde von Brig entfernt. Hier lernte er skifahren. Und wurde Schritt für Schritt zu einem der besten Skifahrer der Welt. Am 22. Januar 2009 war Albrecht bei der Abfahrt in Kitzbühl mit 138 Kilometern unterwegs, als er fürchterlich stürzte.

Während 3 Wochen versetzten ihn die Ärzte in ein künstliches Koma. Seither versucht Albrecht sich zu erinnern, sucht den Weg zurück auf die Pisten, die ihm alles bedeuteten und bedeuten.

Im deutschen Nachrichten-Magazin der Spiegel gab der Oberwalliser ein drei Seiten langes eindrückliches Interview. Auf Spiegel-Online findet sich eine Zusammenfassung.

Unser Tipp: Kaufen Sie diese Woche unbedingt den Spiegel. Sie werden mehr über das Funktionieren unseres Gehirns erfahren als in vielen wissenschaftlichen Abhandlungen.


2009 12 06

Wie kamen die Natischer nach Ornavasso? Wie der weisse Marmor des Doms von Mailand von Ornavasso auf den Bauplatz? Mehr dazu auf dieser Homepage. Im Dezember 2009 kann man die Antica Cava die Ornavasso jeweils am Samstag und am Sonntag besichtigen.Ein Stück Heimat in der Fremde.

Die Italiener nennen den Ort "il salone".  Eine Marmor Kathedrale im Fels. Mehr dazu.


2009 11 23

Der Berner Bärengraben startet mit einem spektakulären Unfall. Ein sichtlich geistesgestörter Mann springt in das Gehege. Er rennt auf den Bär Finn los. Dieser setzt sich zur Wehr und fällt über den vermeintlichen Angreifer her. Die hilfslosen Zuschauer alamieren die Polizei. Diese trifft nach sieben Minuten ein. Und knallt dem Bär Finn mit einer Schnellfeuerpistole einen Schuss in die Brust. Bär Finn zieht sich schwer verletzt in seine Höhle zurück. Die Bilder gehen um die Welt. Zwischenstand des Dramas: Beide scheinen dank guter Human- und Tiermedizin zu überleben.

Die BLS, die Bern-Lötschberg-Simplon-Bahn, verbindet Brig mit der Hauptstadt der Schweiz. Bär Finn hat es dank Sprayern selbst auf die Eisenbahnwagen der BLS geschafft.  


2009 10 25

Der Jäger Ötzi erfror und starb - wie sein Name sagt - einsam auf den Gletschern des Ötztales. Die Walliser Ziegen gehören zu den ältesten Hausziegenrassen der Welt. Im Ötztal züchten stolze Bergbauern noch stolzere Walliser Ziegen. Jeweils Ende Oktober veranstalten die Besitzer für sich und die Touristen einen kleinen Auftrieb.  


2009 10 16 Französischer Kunstschnee

Eine neue Studie aus Frankreich befasst sich mit dem Kunstschnee.

Ein Kubikmeter Kunstschnee kostet 3 bis 4 Franken pro Jahr. Die Produktion von Kunstschnee macht druchschnittlich 5 bis 10 Prozent der Ausgaben einer Bergbahn aus. Je grösser das Skigebiet je kleiner dieser Anteil.

Pro Kubikmeter Schnee sank der Energieverbrauch in den letzten dreissig Jahren von 7‘000 Wattstunden auf 600 Wattstunden. Heute werden in Frankreich 53 Millionen Quadratmeter Pisten beschneit. Dies entspricht einem Fünftel der gesamten Pistenfläche. Im Südtirol werden – trotz Alpenkonvention - 80 Prozent der Pisten beschneit. In den USA bis zu 100 Prozent.

Auf den französischen Pisten werden durchschnittlich pro Wintersaison und beschneitem Quadratmeter 70 Zentimeter Kunstschnee oder 350 Liter Wasser eingebracht. 3‘000 neue Betten bedeuten im Durchschnitt 320‘000 Kubikmeter mehr Wasserbedarf für die Produktion von Kunstschnee.

Gesamthaft werden mit 19 Millionen Kubikmeter Wasser 38 Millionen Kubikmeter Kunstschnee produziert. Die Kapazität der Speicherseen beträgt 8 Millionen Kubikmeter. Bau und Betrieb dieser Speicherseen sind mit Risiken verbunden, die bisher zu wenig studiert wurden.  

Frankreich zählt 54 Millionen Skifahrer-Tage. Die Einnahmen pro Skifahrer und Tag liegen bei 30 Franken. Während des letzten Jahrhunderts stieg die Temperatur in den Alpen jedes Jahr um 0.013 Grad. Die Erwärmung wird sich offenbar beschleunigen. Auf der von der Tour de France bekannten Alpe d’Huez sind die Gletscher praktisch verschwunden. Zwischen 1960 und 2000 nahm die durchschnittliche Schneedecke um 40 Prozent ab.

Die Folgen des Klimawandels: Der Anteil des natürlichen Schnees geht zurück. Die Produktion von Kunstschnee wird erschwert. Erstens wegen der höheren Temperaturen. Zweitens wegen Wassermangel.

Die Studie macht Vorschläge wie die Produktion von Kunstschnee umweltfreundlicher gestaltet werden kann.


2009 10 08 Umfahrung von Visp

Das Wallis bewarb sich für die olympischen Winterspiele 2006. Bestandteil des Projektes war die fristgerechte Realisierung der Autobahn Südumfahrung von Visp.

Sion 2006 wurde auf der Ziellinie von Turin, von der Familie des inzwischen verstorbenen Umberto Agnelli abgefangen.

Leider investierten Kanton und Bund in den letzten zehn Jahren lieber überall dort, wo sich keine Verkehrsprobleme stellen.

In Visp kam es deshalb immer häufiger zu Staus. Jetzt wurde eine provisorische Umfahrung über Brigerbad und Lalden gebaut. Leider ist sie vorerst noch schlecht ausgeschildert.

Wer mehr über diese etwas enge Umfahrung erfahren will, kann sich diese in einem Beitrag des Walliser Fernsehens ansehen.


2009 10 02 Fiescher Prozession.

Die Gletscher sterben. Schneller als alle erwartet haben. Selbst der Grosse Aletschgletscher - der grösste Gletscher der Alpen- hat in den letzten Jahrzehnten einen Viertel seines Volumens verloren.

Wenn nichts geschieht, werden die Alpen so gletscherfrei wie das Atlas-Gebirge.

In früheren Jahrhunderten führten Ausbrüche des Märjelen-Gletschersees zu Überschwemmungen. Um den Allmächtigen gnädig zu stimmen, gelobten die betroffenen Fieschertaler und Fiescher dem Papst, jedes Jahr eine vierstündige Prozession zu unternehmen.

Geholfen haben die Prozessionen lange nichts. Erst die vom Menschen verursachte Klimaerwärmung liess den Gletschersee weitgehend verschwinden.

Jetzt bitten die Fiescher - unter der Führung von Volken Herbert und Pius Rieder - den Papst sie vom bisherigen Gelübde zu befreien. Sie möchten neu für das Gletscherwachsen beten.

Roland Huber hat über diese Geschichte für das Schweizer Fernsehen einen Reporter-Beitrag gedeht.

Religion war einst die Kraft, die das Tal prägte. Heute erinnert vieles an einen schlechten Schwank. Mit einem Papst in der Nebenrolle, der gar nicht verstanden hat, was Herbert Volken in seiner Audienz wollte.


2009 07 30 Gold in der nahen Surselva?

Die Goldminen von Gondo hatten ihre Blütezeit zwischen 1890 und 1897. Jene von Macugnaga immerhin bis in die sechziger Jahre des letzten Jahrhunderts. 1870 verunglückte der Vater des genialen Bergsteigers Matthias Zurbriggen in den Minen der Walser Siedlung Macugnaga.

Mehr Gold pro Tonne - nämlich 14 Gramm - soll es in der Surselva, am Crappa Grossa in der Nähe von Disentis geben. Soviel Gold wie nirgends sonst in den Alpen.

Die kanadische Firma Murray Brook Minerals Inc. will in einem ersten Schritt mehrere Millionen Franken für weitere Untersuchungen investieren.

Goldfieber raubte und raubt vielen Menschen den Verstand.


2009 07 27 Die Gletscher besuchen, bevor sie sterben?

Michael Furger fasst in einem Artikel der NZZ von gestern den Stand der Erkenntnisse zusammen: Wenn die Klimaerwärmung weiter geht, ist die Schweiz in 50 Jahren Gletscher frei. Weil die Gletscher Wasserspeicher sind, geht auch die Stromproduktion zurück. Vom Wintersport ganz zu schweigen. Notwendig sei der Bau neuer Staudämme.

Einen Schritt weiter geht der Autor der Serie "Rosa Zukunft" in der Zeitung Work. Für ihn muss der nahe Brienzersee zur Wasserlunge Europas werden. Damit Deutschland nicht zu einer Steppe wird.

Die Gletscher besuchen, bevor sie sterben? Oder umsteigen auf alternative Energien? Beides ist möglich.


2009 07 26 Flug mit einer Blériot XI über den Ärmelkanal

Gestern Samstag flog der Franzose Edmond Salis mit einer nachgebauten Blériot XI über den Ärmelkanal. Er braucht genau zwei Minuten länger als vor 100 Jahren Louis Blériot mit der von ihm konstruierten Originalmaschine.

Vor 99 Jahren flog Geo Chavez mit einer Blériot XI als erster Mensch über die Alpen. Wird Edmond Salis mit dabei sein?


2009 07 19    Tour de France und Cisalpino II kommen

Am 19. Juli 2009 trifft die Tour de France in Verbier ein. Einen Tag später startet der Tross in Martigny und erreicht auf dem Grossen St. Bernhard das Dach - den höchsten Punkt - der diesjährigen Rundfahrt. Alle wissen: Ohne Doping ist diese weltweit schwerste Radtour nicht zu schaffen. Und trotzdem hat sie wenig bis nichts von ihrer Faszination verloren. Vielleicht weil im realen Leben viele von uns auch nicht auf Medikamente verzichten können oder wollen.

 

Zweite positive Nachricht: In der laufenden Woche zirkulieren die neuen Cisalpino II Kompositionen zwischen Genf und Mailand. Die Auslieferung der 250 Kilometer pro Stunde schnellen Kompositionen hat sich um 2 Jahre verzögert. Jetzt stellt sich heraus: Die 400 Tonnen schweren Monster können sich am Gotthard nicht in die Kurven legen. Solche Probleme gibt es auf der Lötschberg-Simplon-Achse nicht.

Unser Tipp: Steigen Sie um 07.44 in Brig ein und düsen Sie mit dem neuen Cisalpino II nach Mailand. Besuchen Sie den Mailänder Dom.  Und kehren Sie um 16.25 mit dem neuen Cisalpino II wieder nach Brig zurück. Vielleicht funktioniert die Fahrt trotz aller bisher vorgekommenen Pannen. Und wird so zu einem unvergesslichen Erlebnis.


2009 07 01    Sommerloch: Nackte in der Melezza

Während der Monate August und Juli fallen die Zeitungen in das Sommerloch. Sie müssen Geschichten aufblasen.

Wer von Brig mit dem Auto nach Locarno fährt, kann bei Domodossola links abbiegen und die Strasse durch das Centovalli wählen. Centovalli heisst hundert Täler und entsprechend kurvig ist die Strecke auf der Schweizer Seite.

Kurz vor Locarno liegt der Ort Intragna am Flüsschen Melezza. Im warmen Wasser dieses Baches baden viele Menschen nackt. Einige sollen sich öffentlich miteinander vergnügt haben. Das bereitet den Gemeinderäten von Intragna Kopfweh. Und die Boulevard-Zeitungen haben viel zu berichten.


2009 07 01     Canal9 beziehungsweise Kanal9

Das Wallis verfügt über ein eigenes, staatlich gefördertes Lokalfernsehen. Im Unterwallis strahlt Canal9 seine Sendungen auf französisch aus. Im Oberwallis Kanal9 auf deutsch. Die Oberwalliser Studios befinden sich 150 Meter neben dem Hotel Good Night Inn im Gebäude des Call Centers der SBB.

Das Problem für viele Gäste: Die Oberwalliser Sendungen werden auf Oberwalliser-Deutsch ausgestrahlt. Der Sing-Sang dieses hochalemannischen Dialektes ist sympathisch aber leider nicht ganz leicht verständlich.    


2009 06 29    Dresden Welterbe weg

Dresden war bisher Unesco-Welterbe. Genau wie der Aletschgletscher. In Dresden bauen die Politiker eine neue Elbe-Brücke, Deshalb ist Dresden neu nicht mehr Unesco Welterbe.

Im Aletschgebiet will man die Wasser des Oberaletsch neu turbinieren. Wiederholt sich der Fall Dresden? Vielleicht.


2009 06 26    Ein 45 Millionen Franken Projekt

In Naters soll auf dem ehemaligen Gertschenareal ein 45-Millionen-Franken Projekt entstehen. Geplant ist ein Dialogzentrum. Ein Seminarhotel. Wohnungen und Büros. Sowie eine Kindertagesstätte. Gerechnet wird mit 60'000 Besuchern im Jahr.

In das Stockalperschloss verirren sich nicht einmal 10'000.

Nachtrag: Inzwischen scheint niemand mehr ein Seminar-Hotel bauen zu wollen.


 

***Hotel Good Night Inn Telefon: 0041 (0)27 921 21 00  | E-Mail : gni@brig-wallis.ch

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