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Sieben Monate im Jahr ist das ganzjährig bewohnte Hospiz des Grossen St.Bernhards nur mit Skiern erreichbar.

Hannibal überquerte den Pass der Bernhardiner. Vielleicht. Napoleon sicher.

Lange glaubten Wissenschaftler: Hannibal habe mit seinen Elefanten beim Kampf gegen Rom den Grossen St.Bernhard überschritten. Die Zweifel nehmen zu. Sicher ist: 1800 strebte Napoleon - von Martigny kommend - mit seinen Truppen über den Grossen St. Bernahrd Richtung Aosta.

Während sieben Monaten des Jahres liegt der Grosse St. Bernhard  im tiefen Schnee. Seit 1000 Jahren leben hier die Chorherren nach den Regeln des heiligen Augustinus.

Das Museum im Hospiz

Der Chorherr Laurant-Joseph Murith sammelte Mineralien und Pflanzen. Und Reste jenes Tempels, den die Römer einst auf dem Pass errichtet hatten.

Im Jahr 1778 eröffnete Murith in der Bibliothek des Hospiz des Grossen St. Bernhard eines der ersten Museen dieser Art in Europa.

Das Museum beherbergt immer wieder temporäre Ausstellungen. Im Sommer 2009 zum Beispiel eine Fotoaustellung von Andrea Alborno mit dem (frei übersetzten) Titel "Ein Herz in Steinwüsten".

 


 


Barry I. rettete 44 Menschen das Leben.
Ein Deserteur erstach ihn im Wahn.
Ein Museum in Martigny erinnert an die Berhardiner-Hunde.

1800 zog Napoleon Bonaparte mit seinen Truppen im kalten Winter über den 2473 Meter hohen Grossen St. Bernhard. Im gleichen Jahr wurde Barry I. geboren. Während den kommenden 14 Jahren rettete dieser legendäre Bernhardinerhund nicht weniger als 44 Menschen das Leben. Zusammen mit seinem Führer, dem Maronnier Jules Genoud. Ausgerechnet ihn konnte er aber 1812 nicht aus einer Lawine retten.

1813 verletzte ein Deserteur mit einem Messer Barry I., weil der Verwirrte den Bernhardiner im Schneesturm für ein Ungeheuer hielt. Ein Jahr später starb Barry I. in Bern. Die noblen Berner stopfen den Lebensretter  aus und stellten den so konservierten Barry I. während der nächsten 192 Jahre in ihrem Naturhistorischen Museum aus.

2006 kehrte Barry I. endlich  ins Wallis zurück. Dies weil die Bankierfamilie de Wattenwyl in Martinach ein Bernhardiner-Museum bauen liess. Es erzählt die bald tausendjährige Geschichte der Mönche und ihrer Bernhardinerhunde, die auch auf dem Simplon zuhause waren.

In jedem Winter gibt es glücklicherweise Tage an denen es stürmt und schneit. Sonst wären nur die künstlich beschneiten Pisten weiss. An einem solchen Tag lohnt sich ein Besuch von Barry dem Ersten in Martigny.

Die heute vorbildliche Zucht der Bernhardinerhunde ist in das Museum integriert. Wer einen jungen Welpen kaufen will, kann dies gleich vor Ort machen.

***Hotel Good Night Inn Telefon: 0041 (0)27 921 21 00  | E-Mail : gni@brig-wallis.ch

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