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Safran - Das rote Gold der gelben Munderin

Schwarz und Gelb

Während Jahrzehnten bekämpften sich in den Dörfern des Oberwallis die Schwarzen und die Gelben. Die Schwarzen waren die Katholisch-Konservativen. Die Gelben die Christlich-Sozialen.

Heute haben alle Parteien Mühe noch Kandidatinnen und Kandidaten zu finden. Die harten politischen Gegensätze gehören der Vergangenheit an. Die Berggemeinde Mund - unter ihrer gelben Präsidentin - will mit Naters fusionieren.

360 Fäden für ein Gramm Safran

Der Goldpreis steigt. Der Preis für den Safran – das Gold der Munder - bleibt hoch. Ein Gramm kostet nach wie vor zwölf Franken. Weil es 360 mühsam gepflückter Fäden roten Goldes braucht, um dieses eine Gramm zu produzieren.

Der Safran gehört zu den Krokuspflanzen. Zeus schlief in einem Bett aus Safran. Die reichen Römer streuten Safranfäden in ihre Hochzeitsbetten. Safran galt im Mittelalter als Königin der Pflanzen.

Krieg am Hauenstein - Söldner zurück in Mund

1374 kam es auf dem Hauenstein bei Basel zu einem Safrankrieg. Ein Munder Söldner schmuggelte damals - von Spanien kommend - die rare Zwiebel in sein Heimatdorf. Si non e vero...

In Luzern, Basel, Zürich und Mailand gibt es noch heute noble Safran-Zünfte. Aber nur in Mund wird Safran noch hergestellt. Und zwar 3 Kilo pro Jahr. Ein eigener Safranpfad informiert die Interessierten.

Die Sonnenterrassen ob Mund laden zum Wandern ein. Es lohnt sich, im Restaurant Salwald auf 1450 Meter über Meer einzukehren. Zum einheimischen Safranreis passt ein kalter Fendant.

Im Zehntenstadel - gebaut im Jahr 1437 - befindet sich das einzige Safranmuseum der Schweiz. Es kann - nach Voranmeldung - besucht werden.

Beat Albrecht und sein Safran-Theater 

Der Oberwalliser Beat Albrecht ist gelernter Hochbauzeichner. Danach besuchte er die Schauspielschule.

Heute lebt Beat Albrecht in Solothurn. Und arbeitet erfolgreich als freischaffender Schauspieler, Regisseur, Sprachcoach, Theater- und Hörbuchproduzent.

Sein neustes Projekt: DAS SAFRAN-THEATER. Safran war die Medizin der Hippokratiker. In der Heimat des Don Quijote drehen sich die Windräder und kommt der spanische Safran her. Shakespeare fordert im Wintermärchen: "Ich muss Safran haben zum Färben der Apfelkuchen." Das Gelb des Safrans ist das Gelb der Sonne. 

Das Konzept: Albrechts Safran-Theater ist mobil. Heute hier und morgen dort. Mehr Kultur in Stadt und Land. Dank Albrechts-Elektromobil.

Alle Energie kommt von der Sonne. Das Nullenergie-Theater voll Energie, voll alternativer Energie. Offen für jeder Art der produktiven Zusammenarbeit.

Interessiert? Neugierig? Rufen Sie Beat Albrecht auf der Nummer 0041 / 76 458 60 94 an.

 

 

 

 

 

 

***Hotel Good Night Inn Telefon: 0041 (0)27 921 21 00  | E-Mail : gni@brig-wallis.ch

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